Physische und physiologische Wirkungen
1. Reduzierung cardiovaskulärer Risikofaktoren (z.B. Senkung des Blutdrucks und der Atemfrequenz)
2. Biochemische Veränderungen und neuroendokrinale Wirkungen (z.B. Schmerzverringerung, Beruhigung, Stabilisierung des Immunsystems)
3. Muskuläre Entspannung (Muskelrelaxation, Atmungsregulierung und Atmungstiefe, Entspannung von Mimik, Gestik und Stimme)
4. Verbesserung der Motorik (Bewegung an frischer Luft, Verbesserung von Grob- und Feinmotorik, Aufstehen, Laufen)
5. Verbesserung des Gesundheitsverhaltens (Reduzierung von Körpergewicht, Förderung von Regelmäßigkeit und Tagesstrukturierung)
6. Generelle Effekte (Steigerung der Lebenserwartung nach Krankheit, Förderung der Vitalfunktionen, Förderung der Genesung)
Psychische und psychologische Wirkungen
1. Förderung emotionalen Wohlbefindens (absolute Akzeptanz, Zuwendung, Bestätigung, Trost, Ermutigung, Geliebtwerden, Freude und Spaß an der Interaktion)
2. Förderung des positiven Selbstbildes, Selbstwertgefühls und Selbstbewusstseins (Verantwortungsgefühl, konstante Wertschätzung)
3. Förderung von Kontrolle über sich selbst und die Umwelt (Vermittlung von Kompetenzerfahrung, Zutrauen, Sinngebung, Kontrollerfahrungen in Versorgung, Führung und erreichtem Gehorsam)
4. Reduktion von Angst (Vertrautheit und Vorhersagbarkeit der Interaktion, unbedrohliche und belastungsfreie Interaktionssituation)
5. Antidepressive Wirkung, antisuizidale Wirkung (Erfahrung von Nähe, Nichtalleinsein, Gemeinsamkeit, emotionale Zuwendung)
6. Förderung mentaler Leistungen und Kompetenzen (Erhöhung von Aufmerksamkeit, Beobachten, Fokussieren, Verbesserung von Lang- und Kurzzeitgedächtnis)
Soziale Wirkungen
1. Aufhebung von Einsamkeit und Isolation (als "Eisbrecher" in der Kommunikation mit anderen, Hund als Gesprächsinhalt, Kontaktvermittler und "sozialer Katalysator" zu anderen)
2. Nähe, Intimität, Körprkontakt (körperliche Zuwendung und Wohlgefühl, nichttabuisierte Körperlichkeit, "Leben" spüren)
3. Steigerung von Vertrauen (Kontakt- und Interaktionsbereitschaft, Förderung von Offenheit, Verbesserung der Ansprechbarkeit)
4. Förderung von Empathie (Steigerung von Verantwortungsgefühl für andere, Verbesserung der Einfühlung in andere, Steigerung von Respekt für Umwelt und Tier)
5. Verbesserung von Interaktionsatmosphären (Förderung des sozialen Kimas auf Stationen, Kliniken etc., Reduzierung von Aggressivität, Verbesserung der Helfer-Patienten-Interaktion)